COVID-19 - Wochenrückblick: 9. bis 15. November

In der Woche vom 9. bis 15. November ist die Zahl der Personen, die positiv auf COVID-19 getestet wurden, leicht rückläufig, bleibt jedoch mit 4.013 Fällen auf hohem Niveau, verglichen mit 4.133 in der Vorwoche. Die Zahl der identifizierten Kontakte ist jedoch stark gesunken auf 8.937 (-29%). Das Durchschnittsalter der als COVID-19-positiv diagnostizierten Personen ist von 41,4 auf 40,6 Jahre gesunken.

Die Zahl der PCR-Tests belief sich auf 67.734 gegenüber 69.076 in der Vorwoche.

Am 15. November lag die Zahl der aktiven Infektionen bei 9.286 (gegenüber 9.622 am 08.11.), während die Zahl der geheilten Personen von 13.424 auf 17.734 stieg. In der betreffenden Woche gab es 39 neue Todesfälle (35 in der Vorwoche) im Zusammenhang mit COVID-19. Das Durchschnittsalter der Verstorbenen beträgt 85 Jahre.

Das relativ stabile Niveau der Zahl an Neuinfektionen spiegelt sich auch in den Krankenhäusern wider, insbesondere in der Normalversorgung, mit einem leichten Anstieg in der Intensivpflege.

Die effektive Reproduktionszahl (R) stieg von 0,81 auf 0,98 und die Positivitätsrate bei den durchgeführten Tests betrug 5,92% gegenüber 5,98% (Wochendurchschnitt) in der Vorwoche. ​

Die Inzidenzrate der letzten 7 Tage lag bei 641 Fällen pro 100.000 Einwohner, beziehungsweise bei 1.315 Fällen pro 100.000 Einwohner in den letzten 14 Tagen. Man beachte, dass in der Woche vom 2. November die Inzidenzrate 660 Fälle pro 100.000 Einwohner innerhalb 7 Tagen betrug.

In den Altersgruppen der 15- bis 29-Jährigen und der 20- bis 34-Jährigen hat sie zugenommen, während in allen anderen Altersgruppen und damit in der Allgemeinbevölkerung der Trend weiter rückläufig ist. Die Altersgruppe der 15- bis 29-Jährigen ist nach wie vor am stärksten betroffen, gefolgt von der Altersgruppe 75+, sowie der der 30- bis 34-Jährigen. Bei Jugendlichen im Alter von 0-14 Jahren hat sich der Trend umgekehrt, die Inzidenzrate ist leicht zurückgegangen und bleibt niedriger als bei den Erwachsenen.

Quarantäne und Isolation

In der Woche vom 9. bis 15. November befanden sich 8.776 Personen in Isolation und 7.874 in Quarantäne (-11% im Vergleich zur Vorwoche). ​

Kontamination

Die Kontaminationsrate, für die die Quelle nicht eindeutig zugeordnet werden kann, ist nach wie vor hoch. Angesichts der hohen Zahl von Neuinfektionen ist die Identifizierung der Quellen derzeit nicht für alle Fälle möglich. ​

Abwasser-Monitoring in Luxemburg im Rahmen von SARS-CoV-2

Wie in der Vorwoche wurden in der Woche vom 9. bis 15. November an drei verschiedenen Tagen, Montag, Mittwoch und Freitag, separate Proben entnommen.

Der letzte CORONASTEP-Bericht, der vom LIST (Luxembourg Institute of Science and Technology) erstellt wurde, zeigt, dass in der betrenden Woche die SARS-CoV-2-RNA-Ströme im Abwasser sehr vergleichbar miit denen in den beiden vorangegangenen Wochen waren. Der Grad der Kontamination bleibt bei den dreizehn analysierten Kläranlagen auf sehr hohen Stromwerten, was weiterhin auf eine hohe Prävalenz des Virus im Abwasser hinweist. Die Daten für die Woche vom 9. bis 15. November bestätigen den in der Vorwoche auf nationaler Ebene beobachteten leichten Abwärtstrend nicht.

Alle CORONASTEP-Berichte sind auf der Website des LIST verfügbar: https://www.list.lu/en/covid-19/coronastep/.

 

Pressemitteilung des Ministeriums für Gesundheit

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