COVID-19 - Wochenrückblick: 5. März bis 11. April

In der Woche vom 5. bis 11. April, sank die Zahl der Personen, die positiv auf COVID-19 getestet wurden, von 1.544 auf 1.265, ebenso wie die Zahl ihrer identifizierten engen Kontakte, die von 3.808 in der Vorwoche auf 3.122 (-18%) zurückging.

Man beachte, dass die Anzahl der durchgeführten PCR-Tests in der Woche vom 5. bis 11. April von 79.883 auf 54.621 zurückging.

137 Personen meldeten einen positiven Antigen-Schnelltest.

Am 11. April lag die Zahl der aktiven Infektionen bei 3.126 (gegenüber 3.624 am 04.04), während die Zahl der geheilten Personen von 58.231 auf 59.982 stieg. Das Durchschnittsalter der als COVID-19 positiv diagnostizierten Personen ist auf 37,5 Jahre gestiegen.

Die Zahl der neuen Todesfälle ging zurück, mit 12 Todesfällen im Zusammenhang mit COVID-19, im Vergleich zu 19 in der Vorwoche. Das Durchschnittsalter der Verstorbenen beträgt 84 Jahre.

In den Krankenhäusern gab es einen leichten Rückgang bei den Einweisungen von bestätigten COVID-Patienten in der Normalpflege, mit 104 Einweisungen im Vergleich zu 111 in der Vorwoche. Die Anzahl der Einweisungen auf der Intensivstation ist auf 30 gestiegen, im Vergleich zu 29 in der Vorwoche (1 Patient aus dem Grand Est).

Die beiden COVID-19-Konsultationszentren (CCC) auf Kirchberg und in Esch-sur-Alzette, verzeichneten, seit ihrer Eröffnung, insgesamt 12.190 Besuche, darunter 682 Besuche in der Woche vom 5. bis 11. April, eine weitaus höhere Zahl als in der Vorwoche (586).

Positivitäts- und Inzidenzrate

Innerhalb des Referenzperiode stieg die effektive Reproduktionszahl (R) von 0,86 auf 0,96. Diese Entwicklung kann ebenfalls bei der Positivitätsrate von allen durchgeführten Tests (Verschreibung, Large Scale Testing, Contacttracing) festgestellt werden. Sie ist von 1,93% auf 2,32% gestiegen (Wochendurchschnitt). Es ist anzumerken, dass die Positivitätsrate für Tests auf Verschreibung, also Tests bei Personen mit Symptomen, von 4,01% auf 5,22% anstieg.

Die Inzidenzrate der letzten 7 Tage lag bei 202 Fällen pro 100.000 Einwohner. Man beachte, dass in der Woche vom 29. März die Inzidenzrate 247 Fälle pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen betrug. Im Vergleich zur Vorwoche sinkt die Inzidenzrate in allen Altersgruppen, mit Ausnahme der Altersgruppe der 60-74-Jährigen. Der größte Rückgang war in der Altersgruppe 15-29 Jahre (-30%) zu verzeichnen, gefolgt von den Altersgruppen 30-44 Jahre (-22%) und 75+ (-20%).

Zum ersten Mal seit September 2020 hat die Altersgruppe 75+ mit 123 Fällen pro 100.000 Einwohner die niedrigste Inzidenzrate, gefolgt von der Altersgruppe 60-74 mit 149 Fällen pro 100.000 Einwohner. Signifikant niedrigere Inzidenzraten werden jetzt bei Menschen über 60 Jahren beobachtet, die bisher die Hauptzielgruppe der Impfkampagne waren.

Quarantäne und Isolation

In der Woche vom 5. bis 11. April befanden sich 3.198 Personen in Isolation (-8%) und 3.440 in Quarantäne (-33% im Vergleich zur Vorwoche).

Kontaminationen

Bei den 1.273 neuen Fällen bleibt der Familienkreis mit 48,6% die häufigste Quelle von COVID-19-Infektionen, gefolgt von Bildung (4,7%) und Arbeit (3,8%). Die Rate der Kontaminationen, für welche die Quelle nicht eindeutig zuordenbar ist, sinkt auf 35,0%.

Impfungen: Aktueller Stand

In der Woche vom 5. bis 11. April wurden insgesamt 24.403 Dosen verabreicht. 14.973 Personen haben eine 1. und 9.430 eine 2. Dosis erhalten, womit die Gesamtzahl der bis am 13. April verabreichten Impfstoffe 135.091 beträgt (1. und 2. Dosis).

Der Zuteilungsplan für die Dosen, auf die Luxemburg theoretisch Anspruch hat, entsprechend dem Anteil von 0,14% der luxemburgischen Bevölkerung, wie in den von der Kommission bereits mit den verschiedenen Herstellern geschlossenen Verträgen vorgesehen, sowie die bisher an das Großherzogtum gelieferten und bis Ende April 2021 erwarteten Zuteilungen können im beigefügten Wochenbericht eingesehen werden.

Nach derzeitigem Stand wird Luxemburg also über genügend Impfstoff verfügen, um bis Ende April 2021 127.840 Personen zu impfen. Es sei jedoch daran erinnert, dass die Zuteilungen je nach den Produktionskapazitäten und Lieferungen der Hersteller voraussichtlich von Woche zu Woche angepasst werden.

Die Entwicklung der Varianten

In der Woche vom 29. März bis 4. April lag die Sequenzierungsrate der Population bei 30,7% und damit deutlich über den vom ECDC empfohlenen optimalen 10% für eine repräsentative Probenahme.

Für die Stichprobe von 529 Tests, die für die Kalenderwoche 13.2021 durchgeführt wurde, ergab sich folgende Verteilung der Varianten:

  • die britische (UK-)Variante (B.1.1.7) repräsentiert 74,1% der Fälle;
  • die südafrikanische (SA-)Variante (B.1.351) repräsentiert 19,4% der Fälle;
  • 6 Fälle der brasilianischen Variante (P.1) wurden entdeckt.

Abwasser-Monitoring in Luxemburg im Rahmen von SARS-CoV-2

Laut dem letzten CORONASTEP-Bericht, der vom LIST (Luxembourg Institute of Science and Technology) für die Woche vom 5. bis 11. April erstellt wurde, weist der Kontaminationsgrad der 13 Kläranlagen weiterhin auf eine hohe Prävalenz des Virus im Abwasser auf nationaler Ebene hin. Dennoch war im Laufe der Woche ein Abwärtstrend zu beobachten.

Alle CORONASTEP-Berichte sind auf der Website des LIST verfügbar: https://www.list.lu/en/covid-19/coronastep/.

Pressemitteilung des Ministeriums für Gesundheit, des Nationalen Gesundheitslabors (LNS) und des Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST)

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