COVID-19 - Wochenrückblick: 12. bis 18. Juli

In der Woche vom 12. bis 18. Juli sank die Zahl der Personen, die positiv auf COVID-19 getestet wurden, von 829 auf 727 Fälle (-12%), ebenso wie die Zahl der identifizierten engen Kontaktpersonen, die auf 2.431 sank, im Vergleich zu 2.890 Fällen in der Vorwoche (-16%).

Die Anzahl der durchgeführten PCR-Tests stieg in der Woche vom 12. bis 18. Juli von 43.303 auf 49.879.

9 Personen meldeten in der betreffenden Woche einen positiven Antigen-Schnelltest, im Vergleich zu 17 in der Vorwoche. Damit stieg die Zahl der positiven Ergebnisse eines von einem medizinischen Fachpersonal durchgeführten Antigen-Schnelltests auf insgesamt 247. Seit der Einführung der Selbsttests wurden 786 positive Ergebnisse gemeldet, mit 0 Fällen in der Woche vom 12. bis 18. Juli (gegenüber 91 in der Vorwoche). Es ist zu beachten, dass positive Antigen-Schnelltests nicht in die Berechnung der Positivitätsrate einfließen.

Am 18. Juli ist die Zahl der aktiven Infektionen auf 1.498 gesunken (gegenüber 1.553 am 11.07.) und die Zahl der geheilten Personen stieg von 69.886 auf 70.666. Das Durchschnittsalter der als COVID-19-positiv diagnostizierten Personen blieb mit 27,9 im Vergleich zu 27,5 Jahre in der Vorwoche stabil.

In der betreffenden Woche gab es 2 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19.

In den Krankenhäusern wurden in der Normalversorgung 8 bestätigte COVID-Patienten aufgenommen, verglichen mit 6 in der Vorwoche. Auf der Intensivstation blieb die Anzahl der belegten Betten mit 4 stabil. Das Durchschnittsalter der hospitalisierten Patienten stieg nur leicht an (von 45 auf 48 Jahre).

Positivitäts- und Inzidenzrate

Innerhalb des Referenzzeitraums sank die effektive Reproduktionsrate (RT eff) von 0,95 auf 0,89. Die Positivitätsrate aller durchgeführten Tests (Anordnungen, Large Scale Testing, Contacttracing) sank von 1.91% auf 1,46%. Die Positivitätsrate für Tests auf Verschreibung, also Tests bei Personen mit Symptomen, sank ebenfalls von 4,49% auf 4,20%.

Die Inzidenzrate der letzten 7 Tage sank auf 115 Fälle pro 100.000 Einwohner, verglichen mit 130 Fällen pro 100.000 Einwohner in der Vorwoche.

Im Vergleich zur Vorwoche ist die Inzidenzrate in allen Altersgruppen gestiegen, außer bei den Altergruppen 15-29 Jahre und 30-44 Jahre, die einen Rückgang von -16% und -26% aufweisen. Der größte Anstieg war in der Altersgruppe 60-74 Jahre zu verzeichnen (+47%). Ein Anstieg wurde ebenfalls in den Altersgruppen 0-14 (+16%), 45-59 (+14%) und 75+ (+16%) verzeichnet.

Es ist zu beachten, dass 74% aller Fälle der letzten Woche in den Altersgruppen 15-29 und 30-44 Jahre verzeichnet wurden.

Quarantäne und Isolation

In der Woche vom 12. bis 18. Juli befanden sich 1.965 Personen in Isolation (+26%) und 1.801 in Quarantäne (-30%).

Kontaminationen

Bei den 727 neuen Fällen bleibt der Familienkreis mit 25,2% die häufigste Quelle von COVID-19-Infektionen, gefolgt von Freizeitaktivitäten (16,7%), Bildung (8,6%) und Reisen ins Ausland (8,2%). Die Rate der Kontaminationen, für welche die Quelle nicht eindeutig zuordenbar ist, stieg von 33,2 auf 35,3%.

Impfungen: Aktueller Stand

In der Woche vom 12. bis 18. Juli wurden insgesamt 38.367 Dosen verabreicht. 13.457 Personen erhielten eine 1. Dosis und 24.909 eine 2. Dosis, womit sich die Gesamtzahl der bis zum 21. Juli verabreichten Impfstoffe auf 665.316 (1. und 2. Dosis) beläuft. 309.600 Personen haben einen vollständigen Impfschutz.

Die Entwicklung der Varianten

Nähere Informationen zur Sequenzierung der Varianten werden jeden Freitag auf der Webseite des Nationalen Gesundheitslaboratoriuma (Laboratoire National de Santé, LNS) veröffentlicht https://lns.lu/en/departement/department-of-microbiology/revilux/.

Abwasser-Monitoring in Luxemburg im Rahmen von SARS-CoV-2 

Der Kontaminationsgrad der 13 Kläranlagen, die vom LIST (Luxembourg Institute of Science and Technology) in der Woche vom 12. bis 18. Juli im Stichprobenverfahren untersucht wurden, bestätigt die Stabilisierung der SARS-CoV-2-Kontaminationswerte auf dem seit Anfang Juli beobachteten hohen Niveau. Ein ähnlicher Trend ist auf der Ebene der einzelnen Kläranlagen zu beobachten. Es sei darauf hingewiesen, dass aufgrund der Überschwemmungen, die das Land am Ende der Woche vom 12. bis 18. Juli trafen, das Monitoring der Kontaminationswerte im Abwasser gestört wurde.

Alle CORONASTEP-Berichte sind auf der Website des LIST verfügbar: https://www.list.lu/en/covid-19/coronastep/.

Pressemitteilung des Ministeriums für Gesundheit und des Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST)

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