COVID-19 - Wochenrückblick: 19. bis 25. Juli

In der Woche vom 19. bis 25. Juli sank die Zahl der Personen, die positiv auf COVID-19 getestet wurden zum 3. Mal in Folge, von 727 auf 566 Fälle (-22%), ebenso wie die Zahl der identifizierten engen Kontaktpersonen, die auf 1.599 sank, im Vergleich zu 2.431 Fällen in der Vorwoche (-34%).

Es sei darauf hingewiesen, dass von den 566 Neuinfektionen 461 Personen nicht geimpft waren (81,4 %) und 105 Personen einen vollständigen Impfschutz aufwiesen (18,6 %).

Die Anzahl der durchgeführten PCR-Tests sank in der Woche vom 19. bis 25. Juli von 49.884 auf 43.736.

11 Personen meldeten in der betreffenden Woche einen positiven Antigen-Schnelltest, im Vergleich zu 9 in der Vorwoche. Somit stieg die Zahl der positiven Ergebnisse eines von einem medizinischen Fachpersonal durchgeführten Antigen-Schnelltests auf insgesamt 258. Seit Einführung der Selbsttests wurden 786 positive Ergebnisse gemeldet, wobei in der Woche vom 19. bis 25. Juli keine Fälle auftraten. Es ist zu beachten, dass positive Antigen-Schnelltests nicht in die Berechnung der Positivitätsrate einfließen.

Am 25. Juli lag die Zahl der aktiven Infektionen bei 1.236 (gegenüber 1.497 am 18.07.), während die Zahl der geheilten Personen von 70.667 auf 71.493 stieg. Das Durchschnittsalter der als COVID-19-positiv diagnostizierten Personen ist von 27,5 auf 30,3 Jahre gestiegen.

In der Woche vom 19. bis 25. Juli gab es 1 weiteren Todesfall im Zusammenhang mit COVID-19.

In den Krankenhäusern gab es 17 neue Einweisungen von bestätigten COVID-Patienten in der Normalpflege, im Vergleich zu 8 in der Vorwoche. Auf der Intensivstation blieb die Anzahl der belegten Betten mit 4 stabil. Das Durchschnittsalter der hospitalisierten Patienten stieg nur leicht von 48 auf 51 Jahre.

Positivitäts- und Inzidenzrate

In der Referenzperiode sank die effektive Reproduktionszahl (R) von 0,91 auf 0,82. Die Positivitätsrate bei allen durchgeführten Tests (Verschreibung, Large Scale Testing, contact tracting) sank von 1,46% auf 1,29%. Die Positivitätsrate für Tests auf Verschreibung, also Tests bei Personen mit Symptomen, blieb mit 4,19% stabil.

Die Inzidenzrate der letzten 7 Tage sank auf 89 Fälle pro 100.000 Einwohner, verglichen mit 115 Fällen pro 100.000 Einwohner in der Vorwoche. Dies ist die 3. Woche in Folge, in der ein Rückgang zu verzeichnen ist.

Die Inzidenzrate sank in allen Altersgruppen, mit Ausnahme der Altersgruppe der 30-44-Jährigen und 75+. Der größte Rückgang war in der Altersgruppe der 15-29-Jährigen (-37%) zu verzeichnen. Eine Steigerung war in der Altersgruppe der 75+ zu verzeichnen (+71 %). Dieser Anstieg entspricht 5 weiteren Fällen im Vergleich zur Vorwoche.

Die Altersgruppe 15-29 hat mit 206 Fällen pro 100.000 Einwohner die höchste Inzidenzrate, gefolgt von der Altersgruppe 30-44 mit 104 Fällen pro 100.000 Einwohner. Es ist zu beachten, dass 71% aller Fälle der letzten Woche in den Altersgruppen 15-29 und 30-44 Jahre verzeichnet wurden.

Quarantäne und Isolation

In der Woche vom 19. bis 25. Juli befanden sich 1.588 Personen in Isolation (-18%) und 1.124 in Quarantäne (-38%).

Kontaminationen

Bei den 566 neuen Fällen bleibt der Familienkreis mit 27,3% die mit Abstand häufigste Quelle von COVID-19-Infektionen, gefolgt von Reisen ins Ausland (13,6%) und Freizeitaktivitäten (13,2%). Die Rate der Kontaminationen, für welche die Quelle nicht eindeutig zuordenbar ist, steigt auf 36,6%.

Impfungen: Aktueller Stand

In der Woche vom 19. bis 25. Juli wurden insgesamt 30.676 Dosen verabreicht. 4.835 Personen erhielten eine 1. Dosis und 25.826 eine 2. Dosis, womit sich die Gesamtzahl der bis zum 27. Juli verabreichten Impfungen auf 694.898 (1. und 2. Dosis) beläuft. 336.173 Personen haben einen vollständigen Impfschutz.

Es sei darauf hingewiesen, dass die Daten über die Zahl der geimpften Personen angepasst wurden, so dass künftig nur noch die Zahl der geimpften Einwohner berücksichtigt wird. Tatsächlich haben, seit der Öffnung der Impfung für Grenzgänger am 12. Juli und bis zum 27. Juli, 1.515 Grenzgänger ihre erste Dosis in Luxemburg erhalten.

Die Entwicklung der Varianten

Nähere Informationen zur Sequenzierung der Varianten werden jeden Freitag auf der Webseite des Nationalen Gesundheitslaboratoriums (Laboratoire National de Santé, LNS) veröffentlicht https://lns.lu/en/departement/department-of-microbiology/revilux/.

Abwasser-Monitoring in Luxemburg im Rahmen von SARS-CoV-2 

Der Kontaminationsgrad der 13 Kläranlagen, die vom LIST (Luxembourg Institute of Science and Technology) in der Woche vom 19. bis 25. Juli im Stichprobenverfahren untersucht wurden, bestätigt die Stabilisierung der SARS-CoV-2-Werte auf einem hohen Niveau, welches allerdings niedriger ist als das der ersten Julihälfte. Ein vergleichbarer Trend ist bei den einzelnen Kläranlagen zu beobachten. Zu beachten ist auch, dass die geschätzten Werte im Juli manchmal bis zur Nachweisgrenze zurückgingen, wie etwa in Schifflange, Grevenmacher, Troisvierges oder Wiltz. Dies bestätigt, dass die Belastung in diesen Kläranlagen deutlich zurückgegangen ist.

Alle CORONASTEP-Berichte sind auf der Website des LIST verfügbar: https://www.list.lu/en/covid-19/coronastep/.

Pressemitteilung des Ministeriums für Gesundheit und des Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST)

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