Zusätzliche Dosis des COVID-19-Impfstoffs nach einer Erstimpfung für ältere Menschen und Dialysepatiente

Gemäß den Empfehlungen des Obersten Rates für ansteckende Krankheiten (Conseil supérieur des maladies infectieuses, CSMI) vom 7. September 2021 ist eine dritte Dosis ("Booster") des Impfstoffes zulässig:

  • für Menschen über 75 Jahre die im eigenen Zuhause leben
  • für Bewohner aus Pflegestrukturen, ohne Altersbegrenzung
  • für Dialysepatienten

Diese zusätzliche Dosis wird nach einer Erstimpfung verabreicht, d. h. nach einem vollständigen Impfschema (entweder 2 Dosen eines mRNA-Impfstoffs oder 2 Dosen des AstraZeneca-Impfstoffs oder 1 Dosis des Janssen-Impfstoffs oder 1 Dosis des AstraZeneca-Impfstoffs gefolgt von einer mRNA-Dosis - mix & match).

Es sei daran erinnert, dass die dritte Impfdosis bereits für immungeschwächte Personen in Frage kommt, entsprechend der Stellungnahme des CSMI vom 2. Juli 2021.

Die zusätzliche Dosis eines mRNA-Impfstoffs wird mindestens 6 Monate nach einer 2-Dosen-Impfung oder 2 Monate nach einer Impfung mit dem Janssen-Impfstoff verabreicht. Vor oder nach der Verabreichung eines anderen Impfstoffs (z. B. gegen Grippe) sollte ein Abstand von 2 Wochen eingehalten werden

Wie kann ich einen Termin vereinbaren?

Die ersten Einladungen zur 3. Dosis des Coronavirus-Impfstoffs werden Ende dieser Woche (17. September) und dann in weiteren Schritten verschickt.

Menschen, die in Pflegestrukturen leben, werden von den mobilen Impfteams der Gesundheitsbehörde geimpft.

Die betroffenen Personen erhalten, je nach Alter, per Post eine Einladung der Luxemburger Regierung. Dieser enthält Angaben zur Vereinbarung eines Termins im Victor-Hugo-Impfzentrum (Anmeldung über myguichet.lu). Es sei darauf hingewiesen, dass jeder, der die Kriterien erfüllt (6 Monate nach der 2. Dosis bzw. nach der 1. Dosis bei positivem Test oder 2 Monate nach einer Impfung mit Janssen), auch einen Termin zur Impfung bei einem Arzt vereinbaren kann. Die Liste der Ärzte, die an der Impfkampagne teilnehmen, kann auf der Website impfen.lu abgerufen werden.

Persönliche Hilfe wird auch über eine eigens dafür eingerichtete Hotline unter der Rufnummer (+352) 247-65533 angeboten.

Pressemitteilung des Staatsministeriums / Ministerium für Familie, Integration und die Großregion / Ministerium für Gesundheit

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