COVID-19 - Wochenrückblick: 15. bis 21. November

In der Woche vom 15. bis 21. November, ist die Zahl der Personen, die positiv auf COVID-19 getestet wurden, von 1.447 auf 1.897 Fälle (+31%) gestiegen.

Bei den 1.897 Neuinfektionen lag die Inzidenzrate bei Personen, die nicht geimpft waren, bei 450,92 Fälle pro 100.000 Einwohner und bei Personen, die einen vollständigen Impfschutz hatten, bei 217,71 Fälle pro 100.000 Einwohner.

Es ist zu beachten, dass ungeimpfte Personen ein mehr als doppelt so hohes Risiko haben, sich zu infizieren, als Personen mit einem vollständigen Impfschutz (siehe auch Grafik unten).

Bei den Krankenhausaufenthalten waren 20 von 39 Patienten in der Normalpflege nicht geimpft (19 hatten einen vollständigen Impfpschutz), während 4 von 10 Patienten auf der Intensivstation nicht geimpft waren.

Die Anzahl der durchgeführten PCR-Tests stieg in der Woche vom 15. bis 21. November von 18.930 auf 23.542.

40 Personen meldeten in der betreffenden Woche einen positiven Antigen-Schnelltest, im Vergleich zu 23 in der Vorwoche. Somit stieg die Zahl der positiven Ergebnisse eines von einem medizinischen Fachpersonal durchgeführten Antigen-Schnelltests auf insgesamt 481. Seit der Einführung der Selbsttests wurden 804 positive Ergebnisse gemeldet (mit 0 Fällen in der Woche vom 15. bis 21. November). Es ist zu beachten, dass positive Antigen-Schnelltests nicht in die Berechnung der Positivitätsrate einfließen.

Am 21. November ist die Zahl der aktiven Infektionen auf 3.331 gestiegen, gegenüber 2.607 am 14. November, und die Zahl der geheilten Personen stieg auf 82.444 (gegenüber 81.273). Das Durchschnittsalter der als COVID-19-positiv diagnostizierten Personen ist von 35,4 auf 33,2 Jahre leicht gesunken.

In der Woche vom 15. bis 21. November gab es 2 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19. Das Durchschnittsalter der Verstorbenen beträgt 68 Jahre.

In den Krankenhäusern gab es 39 neue Einweisungen von bestätigten COVID-Patienten in der Normalpflege, im Vergleich zu 31 in der Vorwoche. Auf den Intensivstationen fiel die Zahl der belegten Betten von 14 auf 10. Das Durchschnittsalter der hospitalisierten Patienten blieb mit 58 Jahren stabil.

Positivitäts- und Inzidenzrate

Innerhalb des Referenzzeitraums, stieg die effektive Reproduktionsrate (RT eff) mit 1,19 gegenüber 1,01 in der Vorwoche, während die Positivitätsrate aller durchgeführten Tests (Anordnungen, Contacttracing), von 7,64% auf 8,06% anstieg.

Die Inzidenzrate der letzten 7 Tage stieg auf 299 Fälle pro 100.000 Einwohner, verglichen mit 228 Fällen pro 100.000 Einwohner in der Vorwoche.

Im Vergleich zur Vorwoche stieg die Inzidenzrate in allen Altersgruppen, mit Ausnahme der Altersgruppe 75+. Der größte Anstieg wurde in der Altersgruppe 0-14 Jahre (+61%) verzeichnet, gefolgt von der Altersgruppe 45-59 Jahre (+24%) . Die höchste Inzidenzrate ist in der Altersgruppe 0-14 Jahre mit 547 Fällen pro 100.000 Einwohner zu verzeichnen. Die niedrigste Inzidenzrate ist in der Altersgruppe 75+ zu verzeichnen.

Quarantäne und Isolation

In der Woche vom 15. bis 21. November befanden sich 3.320 Personen in Isolation (+22%) und 7.329 in Quarantäne (+82%).

Kontaminationen

Bei den 1.897 neuen Fällen bleibt der Familienkreis (31,7%) die häufigste Quelle, gefolgt von Bildung (16,9%), hauptsächlich in der Grundschule (12,0%), Arbeit (6,3%) und Reisen ins Ausland (5,0%). Die Rate der Kontaminationen, für welche die Quelle nicht eindeutig zuordenbar ist, steigt auf 32,0%.

Boudersberg Schule, Düdelingen (Szenario 4)

Am 10. November gab es 1 positiven Fall in einer Klasse des Zyklus 2. 4 weitere Fälle traten am 14. November auf und ein 6. Fall am 15. November. Die Klasse wurde unter Quarantäne gestellt, ohne Ausgangsgenehmigung.

Schulzentrum Raoul Follereau, Rambrouch (Szenario 4)

6 Schüler einer Klasse des Zyklus 2 wurden bei Selbsttests, die am 21. November zu Hause durchgeführt wurden, positiv getestet. Die Klasse wurde unter Quarantäne gestellt, ohne Ausgangsgenehmigung.

Schule Chemin Rouge, Sanem (Szenarien 1 und 3)

Am 14. November 2021, wurde 1 Schüler einer Klasse des Zyklus 2 positiv getestet. Weitere Fälle traten bis zum 23. November in 5 weiteren Klassen der Zyklen 2, 3 und 4 auf. Insgesamt waren 14 Schüler und 1 Lehrer von COVID-19 betroffen. 4 Klassen wurden unter Quarantäne gestellt, mit Ausgangsgenehmigung um den Unterricht zu besuchen. 2 Klassen wurden unter Quarantäne gestellt, ohne Ausnahmegenehmigung diese zu verlassen.

Impfungen: Aktueller Stand

In der Woche vom 15. bis 21. November wurden insgesamt 18.088 Dosen verabreicht. 2.924 Personen erhielten eine 1. Dosis, 4.008 eine 2. Dosis und 11.156 Personen eine den vollständigen Impfschutz ergänzende Dosis, womit sich die Gesamtzahl der bis zum 23. November verabreichten Impfstoffe auf 880.176 beläuft.

425.854 Personen haben einen vollständigen Impfschutz, was einer Impfquote von 77% in Bezug auf die impffähige Bevölkerung (d. h. die Bevölkerung ab 12 Jahren) entspricht.

Auffrischimpfung ("Booster"): Eine dritte Dosis für die gesamte erwachsene Bevölkerung.

Die Impfung ist das einzige Mittel zur Bekämpfung des Virus.

Da die Wirksamkeit des Impfstoffs gegenüber dem Infektionsrisiko mit der Zeit abnimmt, wird der gesamten erwachsenen Bevölkerung eine 3. Dosis des COVID-19-Impfstoffs ("Booster" oder "Auffrischimpfung") angeboten.

Die Einladungen für eine Auffrischimpfung gegen COVID-19 werden von der Luxemburger Regierung per Post an alle Personen verschickt, die Folgendes erhalten haben:

  • Bei einem Zwei-Dosis-Impfstoff (Moderna, BioNTech/Pfizer, AstraZeneca): 6 Monate nach der vollständigen Impfung
  • Bei einem Einzeldosis-Impfstoff (Johnson & Johnson): 1 Monat nach der vollständigen Erstimpfung

In der Einladung wird angegeben, wie Sie einen Termin in einem der Impfzentren oder in einer Arztpraxis vereinbaren können.

Bei dem für die Auffrischimpfung verwendeten Impfstoffprodukt handelt es sich um einen mRNA-Impfstoff (Moderna, BioNTech/Pfizer), unabhängig davon, welcher Impfstoff bei der Erstimpfung verabreicht wurde. Wurde für die Erstimpfung ein mRNA-Impfstoff verwendet, wird für die Auffrischimpfung dasselbe Produkt verwendet.

Die mRNA-Impfstoffe sind von der EMA in dieser Anwendung nur für Personen im Alter von 18 Jahren oder älter zugelassen, der Impfstoff Spikevax (Moderna) wird jedoch derzeit nicht für Personen unter 30 Jahren empfohlen.

"Pop Up" Impfung: um den Zugang zur Impfung zu erleichtern

Um die Durchimpfungsrate zu erhöhen, hat die Regierung beschlossen, den Zugang zur Impfung zu erleichtern, indem sie provisorische Impfspots ("Pop Up" Impfstationen) einrichtet und mobile Teams werden an Orten mit hohem Publikumsverkehr (Fußgängerzonen, Einkaufszentren) anwesend sein.

Hier finden sie die Termine für diesen Monat (die Termine für Dezember werden in Kürze bekanntgegeben):

  • Pop Up Luxemburg-Stadt | von 11:00 bis 18:00 Uhr
    70, Grand-Rue
    L-1660 Luxembourg
    Vom 24.-27 November von 11:00 bis 18:00 Uhr
  • Cloche d'Or Shopping Center |von 10:00 bis 16:00 Uhr
    25 Boulevard F.W. Raiffeisen
    L-2411 Luxembourg
    Am 24., 26. und 29. November von 10.00 bis 16.00 Uhr

Weitere Impfprojekte, in enger Zusammenarbeit mit den Gemeinden, werden bald folgen, ebenso wie die Möglichkeit, sich in den landesweit sehr gut verteilten Apotheken impfen zu lassen.

Die nächsten Impfspots werden unter www.covidvaccination.lu bekanntgegeben.

Es sei darauf hingewiesen, dass die Impfung ohne Voranmeldung durchgeführt werden kann (Personalausweis und CNS-Karte erforderlich). Personen, die zur 2. Dosis kommen, müssen auch ihre Impfbescheinigung für die erste Dosis mitbringen.

Die Entwicklung der Varianten

Nähere Informationen zur Sequenzierung der Varianten werden jeden Freitag auf der Webseite des Nationalen Gesundheitslaboratoriums (Laboratoire National de Santé, LNS) veröffentlicht https://lns.lu/en/departement/department-of-microbiology/revilux/.

Abwasser-Monitoring in Luxemburg im Rahmen von SARS-CoV-2 

Der Kontaminationsgrad der 13 Kläranlagen, die vom LIST (Luxembourg Institute of Science and Technology) in der Woche vom 15. bis 21. November im Stichprobenverfahren untersucht wurden, zeigt weiterhin eine hohe nationale Prävalenz des Coronavirus im Abwasser. Die Ergebnisse dieser Woche zeigen erneut einen Anstieg der SARS-CoV-2-Ströme, wobei der Wert wieder auf einem ähnlichen Niveau wie im März/April liegt. Der allgemeine Trend über mehrere Wochen oder sogar Monate ist eindeutig ansteigend. Ein Aufwärtstrend konnte ebenfalls auf regionaler Ebene in allen überwachten Kläranlagen beobachtet werden, wobei es keine regionalen Unterschiede gibt.

Alle CORONASTEP-Berichte sind auf der Website des LIST verfügbar: https://www.list.lu/en/covid-19/coronastep/

Pressemitteilung des Ministeriums für Gesundheit, des Ministeriums für Bildung, Kinder und Jugend, des Nationalen Gesundheitslaboratoriums (LNS) und des Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST)

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