Gefährdete Personen

Gefährdete Personen* sind Personen, die über 65 Jahre alt sind, schwangere Frauen oder Personen die bereits an einer der folgend aufgelisteten Krankheiten leiden:

  • Diabetes;
  • Kardiovaskuläre Erkrankungen;
  • Chronische Atemwegserkrankungen;
  • Krebs;
  • Krankheits- oder therapiebedingte Immunschwäche;
  • Krankhafte Fettleibigkeit (Body-Mass-Index über 40 kg/m2).

Wenn Sie eine gefährdete Person sind, bleiben Sie zuhause und beachten Sie die Barrieremaßnahmen!

Wenn Sie unbedingt rausgehen müssen, beachten Sie die folgenden Empfehlungen.

Eine detailliertere Definition finden Sie unter der Frage "Wer sind die gefährdeten Personen?"

Empfehlungen

Erledigen Sie Ihre Einkäufe außerhalb der Stoßzeiten. 

Erledigen Sie Ihre Einkäufe wenn möglich online.

Vermeiden Sie Orte, an denen es nicht möglich ist, einen Sicherheitsabstand von 2 Metern einzuhalten.

Vermeiden Sie den öffentlichen Personennahverkehr.

Wenn Sie einer Erwerbstätigkeit nachgehen müssen, sollten Sie sich mit Ihrem Arzt in Verbindung setzen. Auf diese Weise können Sie klären, ob Sie Ihre Erwerbstätigkeit fortsetzen können.

Ihr Arbeitgeber ist gehalten, Sie bestmöglich an Ihrem Arbeitsplatz zu schützen, zum Beispiel, indem Sie soweit wie möglich Distanz zu Ihren Arbeitskollegen halten.

FAQ

Wer sind die gefährdeten Personen?

Menschen, die über 65 Jahre alt sind, schwangere Frauen oder Personen, die bereits an einer der unten aufgelisteten Krankheiten leiden, haben ein erhöhtes Risiko, schwere Komplikationen zu entwickeln.

Die betroffenen Krankheiten sind:

  • Diabetes: insulinabhängige Diabetiker, die nicht richtig eingestellt sind oder die sekundäre Erkrankungen aufweisen;
  • Kardiovaskuläre Krankheiten: frühere kardiovaskuläre Probleme, komplizierter Bluthochdruck, früherer Hirnschlag, koronare Herzkrankheit, Herzoperation, Herzinsuffizienz im NYHA-Stadium 3 oder 4;
  • Chronische Erkrankungen der Atemwege: Personen, die an einer chronischen Atemwegserkrankung leiden und die dafür anfällig sind, bei einer viralen Infektion zu dekompensieren;
  • Krebs: Krebspatienten, die in Behandlung sind;
  • Personen mit einer angeborenen Immunschwäche oder einer Immunschwäche aufgrund von Krankheit oder Behandlung
    • medikamentös: Chemotherapie gegen Krebs,
    • Immunosuppression, Biotherapie und/oder Kortikotherapie mit immunosuppressiver Dosis,
    • nicht kontrollierte Infektion mit HIV oder CD4 <200/mm3,
    • Folge einer Organtransplantation oder einer Transplantation hämatopoetischer Stammzellen,
    • zusammenhängend mit einer bösartigen Blutkrankheit in Behandlung,
    • Patienten mit einer chronischen Niereninsuffizienz, die eine Dialyse benötigen,
    • Personen mit einer Cirrhose im Stadium B oder C der Child-Pugh-Klassifikation,
  • Personen mit krankhaftem Übergewicht (Body-Mass-Index >40 kg/m2).

Welche Kinder sind gefährdet?

Bei Kindern verläuft die Infektion mit COVID-19 ganz anders als bei Erwachsenen; bei Kindern treten meistens kaum Symptome auf. Schwere Erkrankungen an COVID-19 sind bei Kindern sehr selten.

Nach dem derzeitigen Wissensstand sind Kinder mit Vorerkrankungen der folgenden Kategorien als gefährdet anzusehen:

  • Verschiedene Erkrankungen der Atemwege;
  • Verschiedene Pathologien des Herzens;
  • Verschiedene durch Krankheit oder Behandlung verursachte Immunschwächen.

Zögern Sie nicht im Falle eines Verdachts, Ihren Kinderarzt zu Rate zu ziehen.

Sie können sich ebenfalls die Empfehlungen des Obersten Rates für ansteckende Krankheiten (Conseil supérieur des maladies infectieuses - CSMI) anschauen.

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