Krankenhäuser und Ärzte

Die Organisation des Gesundheitssystems wurde angepasst um die gesundheitliche Sicherheit zu gewährleisten.

Präventivmaßnahmen

Allgemeine Präventivmaßnahmen

Eine Telekonsultation ist immer möglich, insbesondere bei Verdacht auf COVID-19.

Beachten Sie die von Ihrem Arzt getroffenen Schutzmassnahmen.

Vereinbaren Sie Ihren Termin immer per Telefon.

COVID-19-Screening per Telefon.

Ärztliche Entscheidung:

  • persönliche Konsultation
  • Telekonsultation
  • Notfall

Gehen Sie alleine zum Arzt oder, falls nötig, mit maximal 1 Begleitperson.

Erscheinen Sie zur vereinbarten Zeit um Kontakt zu anderen Patienten zu vermeiden.

Beim Eintritt: Desinfizieren Sie sich die Hände und legen Sie ihre Maske an.

Halten Sie 2 Meter Abstand im Wartesaal.

In Krankenhäusern

Obligatorische Tests für den Zutritt zu Krankenhäusern

Für den Zutritt zu einem Krankenhaus muss jede Person ab 12 Jahren und 2 Monaten ein Impfzertifikat, eine Genesungsbescheinigung oder ein negatives COVID-19-Testzertifikatvorgelegen:

  • wenn sie einen Patienten im Krankenhaus besucht
  • wenn sie sich für eine Konsultation, Untersuchung, Pflege oder medizinische Behandlung in ein Krankenhaus begibt
  • wenn sie eine Person für eine Konsultation, Untersuchung, Pflege oder medizinische Behandlung ins Krankenhaus begleitet
  • wenn sie jemanden während des Krankenhausaufenthalts begleitet (z. B. ein Elternteil, der sein minderjähriges Kind während dessen Krankenhausaufenthalt begleitet)
  • Impfzertifikat
    • Zugelassene Impfstoffe: BioNTech/Pfizer / Moderna / AstraZeneca (Vaxzevria) / Johnson & Johnson (Janssen)
    • 2-Dosen-Impfschema:
      • am Tag der 2. Dosis
      • oder am 14. Tag nach der 1. Dosis, wenn die geimpfte Person binnen 6 Monaten vor der Impfung infiziert war
    • 1-Dosis-Impfschema: 14 Tage nach der Impfung
  • Negatives COVID-19-Testzertifikat
    • PCR-Test (oder NAAT) gültig für 72 Stunden
    • Antigen-Schnelltest gültig für 48 Stunden
  • Genesungsbescheinigung
    • Die Genesungsbescheinigung ist zwischen dem 11. und 180. Tag nach dem Datum des positiven PCR-Testergebnisses gültig.

Personen, die sich wegen eines Notfalls in ein Krankenhaus begeben, sowie COVID-positiven Personen, die behandelt oder stationär aufgenommen werden müssen, darf der Zugang zum Krankenhaus nicht verweigert werden.

Andere Präventivmaßnahmen

Neben der Kontrolle am Eingang, sind das Tragen einer Maske und das Desinfizieren der Hände am Eingang von Krankenhäusern vorgeschrieben. Um zu verhindern, dass mehrere Personen gleichzeitig Patienten in einem Doppelbettzimmer besuchen, werden Termine vergeben.

Ein Patient, der an COVID-19 erkrankt ist oder bei dem der Verdacht auf eine Erkrankung besteht, darf nur in Ausnahmefällen besucht werden, zum Beispiel wenn der Patient im Sterben liegt oder eine ärztlich festgestellte psychologische Notlage besteht.

Gefährdete Personen dürfen niemanden im Krankenhaus besuchen, es sei denn, sie zeigen eine ausreichend begründete Erlaubnis ihres Arztes vor.

Das Krankenhaus kann alle Besuche untersagen, falls die epidemiologische Lage dies erfordert.

FAQ

Ich bin erwachsen und glaube, ich habe die Coronavirus-Krankheit. Wohin sollte ich gehen, um dies festzustellen?

Wenn Sie COVID-19-Symptome haben, kontaktieren Ihren Hausarzt telefonisch oder über die Online-Plattform eConsultGehen Sie nicht in eine Arztpraxis!

Wenden Sie sich im Notfall an die 112 oder an den Notdienst eines Krankenhauses.

Ich bin ein Elternteil oder Erziehungsberechtigter eines Kindes, das Symptome von COVID-19 zeigt. Wohin kann ich mit meinem Kind gehen?

1. Fall: Kind ist 6 Jahre alt oder älter

Wenn Ihr Kind 6 Jahre oder älter ist, kontaktieren Sie Ihren Hausarzt telefonisch oder über die Online-Plattform eConsultGehen Sie nicht in eine Arztpraxis!

Wenden Sie sich im Notfall an die 112 oder an den Notdienst eines Krankenhauses.

2. Fall: Kind ist jünger als 6 Jahre

Wenn Ihr Kind jünger als 6 Jahre ist, wird es entweder vom Kinderarzt oder Allgemeinarzt oder im Notfall von einer Krankenhausstruktur wie der Kannerklinik des Luxemburger Krankenhauszentrums (CHL) betreut.

COVID-19-Proben von Kindern unter 2 Jahren werden nach Vereinbarung in der Kannerklinik entnommen. Sie können einen Termin über deren Website vereinbaren: https://kannerklinik.chl.lu/fr/service/prise-de-sang-chl-kannerklinik
.

Proben für Kinder über 2 Jahre werden von privaten Labors und dem Picken Doheem-Dienst durchgeführt. (Weitere Informationen finden Sie auf der Website: https://www.pickendoheem.lu).

Für Kinder zwischen 2 und 6 Jahren kann ein COVID-19-Test (PCR-Test) durchgeführt werden. Diese Tests werden von der Ligue médico-sociale in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Gesundheitslaboratorium (LNS) durchgeführt.

Probeentnahmen können in den folgenden sozialmedizinischen Zentren durchgeführt werden:

  • CMS Luxembourg (2, rue G.C. Marshall; L-2181 Luxembourg)
  • CMS Ettelbruck (2A, avenue Lucien Salentiny; L-9080 Ettelbruck)
  • CMS Dudelange (56, rue du Parc; L-3542 Dudelange)

Terminvereinbarungen können über die Homepage www.ligue.lu bzw. über den folgenden Link getätigt werden: https://ligue.lu/home/tracing-reservation-en-ligne-1..

Eine ärztliche Verschreibung ist unerlässlich. Die Besprechungszeit ist von 8:30 bis 12:00 Uhr. 

Kann mein behandelnder Arzt einen Labortest auf COVID-19 verschreiben?

Ja.

Ein auf ärztliche Verschreibung durchgeführter Labortest kann die Infektion identifizieren. Ihr Arzt ist am besten in der Lage, den Wert des Tests in Ihrem Fall zu beurteilen.

Wenn nötig, kontaktieren Sie Ihren Arzt per Telefon oder über die Telekonsultationsplattform eConsult. Begeben Sie sich nicht in die Arztpraxis!

MIT ÄRZTLICHER VERORDNUNG

Wenn Sie eine ärztliche Verschreibung haben, können Sie sich an eine der folgenden Stellen wenden:

Zugang und Standort:

Probeentnahmezentrum Dudelange
1, rue Louis Rech
L-3555 Dudelange

Kinder ab 6 Jahre können ebenfalls zum LNS gehen.

!Achtung! Für das LNS müssen Sie einen Termin zum Testen vereinbaren. Sie können einen Termin über die LNS-Website https://rdv.lns.lu/ vereinbaren.

Was ist zu tun, wenn ich Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatte?

Alles hängt von der Dauer und der Nähe Ihres Kontakts zu der kranken Person ab. Im Allgemeinen gilt ein Kontakt von einer Viertelstunde oder darüber hinaus, ohne Wahrung eines Abstands von 2 Metern und ohne Maske, als enger und direkter Kontakt, der Quarantänemaßnahmen bedarf. Achten Sie darauf, sich 6 Tage nach diesem Kontakt testen zu lassen; fällt der Test dann negativ aus, kann die Quarantäne am 6. Tag aufgehoben werden.

Im Falle von geschützten Kontakten reicht eine Selbstüberwachung von 14 Tagen aus.

Um die Nachverfolgung potenziell infizierter Personen zu erleichtern, denken Sie an die Aufstellung und Aktualisierung der Liste von Personen, die Sie zuletzt getroffen haben – beispielsweise Familienmitglieder, Freunde, Nachbarn, Kollegen usw.

Was soll ich tun, wenn ich gesundheitliche Probleme habe?

  • In dringenden Fällen, rufen Sie immer die Notfallnummer 112 an!
  • Rufen Sie Ihren Arzt an oder kontaktieren Sie ihn per Telekonsultation (eConsult).
  • Sie können in die Notaufnahme eines Krankenhauses gehen.
  • Außerhalb der Öffnungszeiten an Werktagen (von 20:00 bis 24:00 Uhr) sowie an Wochenenden und Feiertagen (von 8:00 bis 24:00 Uhr) können Sie sich in eines der drei Bereitschaftshäuser (Maisons médicales) des Landes begeben. Um einen Termin zu vereinbaren, wenden Sie sich an folgende Telefonnummer: 20 33 31 11.

Die Bereitschaftshäuser in Luxemburg, Esch-sur-Alzette und Ettelbruck werden nur Patienten aufnehmen, die keine Symptome einer COVID-19-Infektion aufweisen. Sie werden gebeten, allein und mit einer Maske zu kommen.

Wenn Sie COVID-19-Symptome aufzeigen, kontaktieren Ihren Hausarzt telefonisch oder über die Online-Plattform eConsultGehen Sie nicht in eine Arztpraxis!

Wenden Sie sich im Notfall an die 112 oder an den Notdienst eines Krankenhauses.

Wie funktioniert die ärztliche Onlineberatung (Telekonsultation)?

Die Telekonsultation ist eine übliche medizinische Vorgehensweise. So vermag ein Arzt, ein Zahnarzt oder eine Hebamme mithilfe der Informations- und Kommunikationstechnologien eine Fernberatung zu geben.

Um zu verstehen, wie Sie die Telekonsultation nutzen können, konsultieren Sie die FAQs der Agence eSanté.

Wie kann ich meinen Hausarzt aufsuchen?

Die medizinische Telekonsultation hat sich bewährt. Zögern Sie nicht, auf diese Art der Fernberatung zurückzugreifen. So vermag Ihr Arzt schnell einzuschätzen, ob Sie zu ihm in die Praxis kommen sollen oder ob eine andere medizinische Versorgung besser für sie geeignet ist. Die medizinische Behandlung aller gesundheitlichen Probleme in den Räumen der Arztpraxis ist nun wieder erlaubt.

Wenn Sie sich in die Praxis begeben, sollten Sie dies wenn möglich alleine tun und den vereinbarten Termin strikt einhalten, um unnötige Wartezeiten mit anderen Patienten im Wartezimmer zu vermeiden.

Bei Ihrer Ankunft werden Sie gebeten, sich die Hände zu desinfizieren und die bereitliegende chirurgische Maske aufzusetzen. Es wird sogleich überprüft, ob Sie keine COVID-19-Symptome aufweisen.

Die Räumlichkeiten der Praxis sind so eingerichtet, dass die Sicherheit des Personals, des Arztes und der Patienten so weit wie möglich gewährleistet ist. Es wird regelmäßig desinfiziert; Gegenstände wie Zeitschriften, Bücher oder Spielzeug wurden aus dem Wartezimmer entfernt.

Welche Maßnahmen werden in Krankenhauseinrichtungen ergriffen?

Die Krankenhäuser sind darauf vorbereitet, COVID-19-Patienten aufzunehmen, sowohl in normalen Krankenbetten als auf den Intensivstationen. Es geht vordringlich darum, imstande zu sein, eine größere Anzahl an Patienten im ganzen Land aufzunehmen und dabei zu vermeiden, dass vorgesehene Behandlungen und Operationen anderer Patienten verschoben werden müssen.

In der ersten Phase werden COVID-19-Patienten in der Station für Infektionskrankheiten des Klinikzentrums von Luxemburg-Stadt (CHL) aufgenommen. In der zweiten Phase nutzt jedes Krankenhaus des Landes seine Aufnahmemöglichkeiten für COVID-19-Patienten.

Verschiebungen von Behandlungen und Operationen anderer Patienten werden erst ab der 3. Phase notwendig. Um dies so lange wie möglich hinauszuschieben, sind Verlegungen von Patienten in ein anderes Krankenhaus möglich.

In der Phase 4, mit zahlreichen COVID-19-Patienten, besteht zudem die Möglichkeit, die Kapazitäten zu erhöhen, sowohl bei den normalen Krankenbetten als auch auf den Intensivstationen.

Für die Betreuung von COVID-19-Patienten nach der Entlassung aus dem Krankenhaus gibt es zusätzliche Möglichkeiten, die aktiviert werden, falls dies erforderlich sein sollte.

Was passiert, wenn ich mich weigere, bei meiner Ankunft ein gültiges Zertifikat vorzulegen?

In diesem Fall wird Ihnen der Zutritt zum Krankenhaus verweigert. 

Kann ich mich zur Behandlung ins Krankenhaus begeben, wenn ich COVID-positiv bin?

Einer COVID-positiven Person kann die Aufnahme in ein Krankenhaus nicht verweigert werden, weder wegen COVID noch wegen einer anderen Krankheit, einer anderen Pathologie oder Symptoms. Das Gleiche gilt für Personen, die sich wegen eines Notfalls in ein Krankenhaus begeben. 

Meine Frau wird demnächst entbinden und ich möchte sie in die Geburtsklinik begleiten. Ist dies möglich?

Ja, das ist möglich, vorausgesetzt, Sie sind geimpft, genesen oder negativ getestet, entweder vor Ort durch einen Selbsttest oder im Vorfeld durch einen SARS-CoV-2-Antigen-Schnelltest oder einen NAAT-Test, wobei diese Tests zertifiziert sein müssen. 

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