Impfung

Die Impfung ist der wirksamste Weg zur Vorbeugung von Infektionskrankheiten. Sie ermöglicht es uns, uns selbst und unsere Mitbürger zu schützen. Dank der gemeinsamen Anstrengungen der weltweiten medizinischen Gemeinschaft können wir uns heute glücklich schätzen, Zugang zu SARS-CoV-2-Impfstoffen zu haben. Dies ist ein wesentliches Element im Kampf gegen COVID-19 und wird uns helfen, die Pandemie und ihre Auswirkungen auf unsere Gesundheit und Gesellschaft einzudämmen.

Entdecken Sie unsere 5 gute Gründe, sich jetzt impfen zu lassen.

Die luxemburgische COVID-19-Impfstrategie unterstützt den Zugang zu sicheren und wirksamen Impfstoffen und deren Verfügbarkeit, sobald sie auf den Markt gebracht werden.

Dies wird die gesundheitlichen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandemie abfedern. Der Impfstoff wird dazu beitragen, Leben zu retten und unsere Ressourcen bestmöglich zu nutzen.

Es bleibt nach wie vor wichtig, während der Umsetzung der Impfstrategie, die Hygieneregeln zu befolgen und eine Maske zu tragen.

Impfung von Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren

Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren haben die Möglichkeit, sich freiwillig impfen zu lassen.

Für weitere Informationen: Impfung für Kinder.

Wie bekomme ich meine "Booster-Impfung" - Auffrischimpfung

Die Immunität nach einer Impfung gegen COVID-19 nimmt im Laufe der Zeit ab. Daher ist es wichtig, diese Immunität durch eine weitere Auffrischimpfung zu stärken.

Sie werden von der Luxemburger Regierung eine Einladung zu einer Auffrischimpfung gegen COVID-19 erhalten.

Wichtig: eine Auffrischimpfung (Booster) ist in den Impfzentren LuxExpo, Luxembourg Air Rescue, Esch-Belval und Ettelbruck nur nach Terminvereinbarung möglich. Sie müssen also warten, bis Sie Ihre Einladung per Post erhalten haben, um einen Termin zu vereinbaren.

Aufgrund der aktuellen Epidemiewelle, der Gefahr durch die Omikron-Variante und der steigenden Inzidenz von Krankenhausaufenthalten bei geimpften Personen wurde beschlossen, den Abstand zwischen der letzten Injektion einer Impfung mit Pfizer oder Moderna und der "Booster" verkürzen.

Sie erhalten eine Einladung per Post und müssen die folgenden Fristen für die Auffrischimpfung einhalten:

  • Bei einem Zwei-Dosis-Impfstoff (Moderna, BioNTech/Pfizer) und "Mix & Match"-Schema (AstraZeneca 1. Dosis und RNA 2. Dosis): 3 Monate nach Ihrer vollständigen Impfung
  • Bei einem Zwei-Dosis-Impfstoff (beide Dosen mit AstraZeneca): 4 Monate nach Ihrer vollständigen Impfung
  • Bei einem Einzeldosis-Impfstoff (Johnson & Johnson): Zusatzimpfung mit einem RNA-Impfstoff 1 Monat nach Ihrer Impfung mit Johnson & Johnson 

Personen, die positiv auf COVID-19 getestet wurden, können den "Booster" 1 Monat nach ihrem positiven PCR-Test erhalten.

In der Einladung wird angegeben, wie Sie einen Termin in einem der Impfzentren oder in einer Arztpraxis vereinbaren können.

Die Liste der Ärzte, die an der Impfkampagne teilnehmen, kann hier abgerufen werden.

Sie können sich auch in den "Pop Up Impstationen" impfen lassen: Impfung ohne Termin

Zusatzimpfungen (Personen mit Immunschwäche, Transplantatempfänger, Dialysepatienten und Personen, die mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson geimpft wurden) werden (sofern keine alters- oder gesundheitsbedingten Kontraindikationen vorliegen) mit dem Impfstoff Spikevax von Moderna in einer normalen Dosis geimpft.

Auffrischimpfungen (Personen über 12 Jahre, die bereits einen vollständigen Impfschutz mit 2 Impfdosen erhalten haben) werden, sofern keine medizinieschen Kontraindikationen vorliegen, ab 30 Jahren mit dem Spikevax-Impfstoff von Moderna in halber Dosis geimpft und zwischen 12 und 29 Jahren mit dem Impfstoff Comirnaty von Pfizer.

Personen, die in Luxemburg wohnen und ihre Erstimpfung im Ausland erhalten haben, können für ihre "Booster-Impfung" ohne Termin in einem der 3 Impfzentren LuxExpo, Esch-Belval oder Ettelbruck vorstellig werden.

 

Bescheinigung zur Kontraindikation für eine Impfung aus gesundheitlichen Gründen

Jede Person (Einwohner oder Grenzgänger), die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen kann, kann bei ihrem Arzt eine Bescheinigung zur Kontraindikation für die Impfung gegen COVID-19 beantragen. Wenn dem Antrag stattgegeben wird, werden dem Patienten anschließend das Zertifikat sowie eine Reihe kostenloser Gutscheine zur Durchführung von PCR-Tests zugeschickt.

Die Kontraindikationen für die COVID-19-Impfung werden von der Gesundheitsbehörde festgelegt.

FAQ

Welche Impfstoffe gibt es derzeit gegen COVID-19?

4 Impfstoffe gegen Coronaviren haben die Marktzulassung der Europäische Arzneimittelagentur (EMA) und grünes Licht von der Europäischen Kommission für ihre Anwendung erhalten. Dieser Prozess ist sehr wichtig, weil er die Sicherheit und Qualität der Impfstoffe sowie deren Wirksamkeit garantiert.

Andere COVID-19-Impfstoffe befinden sich noch im Verfahren zur Zulassung durch die EMA. Dazu gehören Curevac, Novavax und Sputnik V.

Wie verläuft ein Markzulassungsverfahren für Impfstoffe gegen das Coronavirus?

COVID-19-Impfstoffe werden nach den gleichen strengen behördlichen Anforderungen an pharmazeutische Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit entwickelt, wie jedes andere Medikament.

Bevor ein Impfstoff auf den Markt kommt, durchläuft er mehrere Stufen, angefangen von strengen Tests, bei denen die Qualität des Impfstoffs kontrolliert wird, über die Zulassung durch die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) bis hin zu einer wissenschaftlichen Bewertung durch die Aufsichtsbehörden (EMA und andere Aufsichtsbehörden in den EU/EWR-Ländern), bevor seine Wirksamkeit durch Forschung zunächst im Labor und dann an Freiwilligen getestet wird. Es ist zu beachten, dass klinische Prüfprogramme in Übereinstimmung mit den von den Zulassungsbehörden festgelegten Verfahren und Protokollen durchgeführt werden müssen. Außerdem müssen diese in jedem Fall von einer medizinischen Ethikkommission genehmigt werden.

Wer ist im Falle einer negativen Auswirkung von COVID-19-Impfstoffen auf die öffentliche Gesundheit verantwortlich?

Wie bei jedem anderen Impfstoff ist im Prinzip der Hersteller des Impfstoffs verantwortlich, wenn es zu unerwünschten Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit kommt. Die unerwünschte Wirkung muss jedoch auf ein Problem mit dem Produkt selbst, seiner Zusammensetzung oder Herstellung zurückzuführen sein.

Der Arzt, der die Impfung durchführt, ist auch zivilrechtlich haftbar, wenn ihm bei der Handhabung oder Verabreichung des Impfstoffs ein Fehler unterläuft und dieser Fehler die Ursache für die Nebenwirkungen ist.

Wenn schließlich eine Impfung durch eine Rechts- oder Verwaltungsvorschrift vorgeschrieben oder vom Staat empfohlen wird und diese Impfung den Tod der geimpften Person verursacht oder zu einer dauerhaften körperlichen Unfähigkeit führt, haftet der Staat für den Schaden, unbeschadet etwaiger Maßnahmen, die nach dem allgemeinen Recht ergriffen werden können, und soweit der Schaden nicht nach dem Sozialversicherungsgesetz ersatzfähig ist. 

Wird die Impfung gegen COVID-19 obligatorisch sein?

Nein. Wie bei den meisten Impfungen in Luxemburg wird auch die Impfung gegen COVID-19 auf freiwilliger Basis durchgeführt. 

Ich hatte bereits eine COVID-19-Infektion, kann ich trotzdem geimpft werden?

Eine Person, die mit dem Coronavirus in Kontakt war, kann dagegen geimpft werden. Es ist derzeit nicht möglich zu behaupten, dass eine Person, die Kontakt mit COVID-19 hatte, immun gegen die Krankheit bleibt. Auch die Dauer einer eventuellen Immunität kann nicht vorausgesagt werden. Leider wurde über Neuinfektionen berichtet.

Schützt der Impfstoff auch vor Mutationen des Virus?

Mutationen beeinträchtigen nicht unbedingt die Wirksamkeit des Impfstoffs gegen das Virus.

Die wissenschaftliche Fachwelt und die Aufsichtsbehörden überwachen, ob sich das Coronavirus im Laufe der Zeit verändert und ob die Impfstoffe Menschen vor einer Infektion mit neuen Varianten schützen können. Wenn sich herausstellt, dass Anpassungen erforderlich sind, wird die Wissenschaft eine Antwort auf diese Frage geben, wie sie es auch bei anderen Viren tut, an die wir uns angepasst haben.

Muss ich mich jedes Jahr gegen das Coronavirus impfen lassen?

Zum jetzigen Zeitpunkt ist es nicht möglich, diese Frage zu beantworten, da wir nicht genau wissen, wie lange die mit dem Impfstoff erzielte Immunisierung anhält, ob sie die verschiedenen Mutationen des Virus abdeckt oder ob diese eine regelmäßige Änderung der Zusammensetzung des Impfstoffs erfordern, wie es z. B. bei der saisonalen Grippe der Fall ist. 

Bin ich nach der Impfung sofort immun?

Etwa 2 Wochen nach der ersten Impfdosis bietet die anfängliche Immunreaktion einen teilweisen Schutz gegen die Infektion. Es dauert jedoch 2 Wochen nach der zweiten Impfstoffdosis, bis die Immunreaktion vollständig und der Schutz vor einer Infektion optimal ist.

Wie bei anderen Impfstoffen auch, bietet der Impfstoff gegen COVID-19 auch nach der zweiten Impfung keinen 100%igen Schutz. Es ist trotzdem möglich, sich zu infizieren. Die Impfung hilft, die Symptome der Krankheit zu reduzieren.

Es ist wichtig, die gängigen Barrieremaßnahmen weiterhin zu beachten, um möglichst viele Infektionen zu vermeiden.

Kann ich nach der Impfung aufhören, die Barrieremaßnahmen zu befolgen?

Nein. Auch nach der Impfung müssen Sie weiterhin die Barrieremaßnahmen und andere Schutzmaßnahmen einhalten, und zwar so lange, bis die Gesundheitskrise insbesondere durch die Herdenimmunität wirksam unter Kontrolle gebracht wurde. Es kann derzeit nicht ausgeschlossen werden, dass eine geimpfte Person nicht mehr Träger des Virus ist. Es wird jedoch einige Zeit dauern, bis diese Herdenimmunität erreicht ist. Sie stellt sicher, dass eine ausreichend große Anzahl von Menschen immunisiert sind.

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